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Laufen bei Kälte, Frost und Schnee

Posted in Richtiges Training by Philipp on 10/01/2010

Zwischen Blizzards und Hamsterkäufen bewegten sich die Schlagworte der sensationssüchtigen Presse der letzten Tage. Sturmtief Daisy war am Ende aber vor allem eines: ziemlich lahm. Kein Grund also, sich bei dem winterlichen Wetter nicht doch auf die Piste zu begeben und laufen zu gehen. Das ist in der verschneiten Landschaft nämlich gleich doppelt inspirierend. Ja, man könnte sagen, es liegt ein gewisse Ruhe über dem Land, und Schnee dämpft ja bekanntlich auch den Schall. Damit das Laufen bei diesem Wetter auch seinen Zweck erfüllt, kommen hier ein paar Hinweise, die mir am wichtigsten erscheinen.

Viele kleine Schritte machen

Laufen auf Schnee ist anstrengender und es ist ein leichtes, auszurutschen und sich auf’s Maul zu legen. Also: Sturzgefahr. Um das zu verhindern, sollte man erstens viele kleine Schritte machen, da man so im Falle des Wegrutschens besser ausgleichen kann, und zweitens auf den Boden achten. Auf plattgetretenem Schnee läuft es sich nämlich fast ebenso gut wie auf Asphalt oder Waldboden. Anders hingegen sieht es auf Blankeis aus, das immer wieder gerne in den Spurrillen selbst mäßig befahrener Straßen zum Vorschein kommt. Deshalb macht das Laufen bei Schnee im Wald eigentlich am meisten Freude, da man als Läufer guten Grip hat – besser als im Schneematsch der Ortschaften.

Kopf und Rücken müssen warm sein

Wenn Schnee liegt ist nicht nur der Boden schwierig, es ist meistens auch kalt. Deshalb: Auf jeden Fall eine Mütze tragen! Der Mensch verliert 30 Prozent seiner Körperwärme über den Kopf, was beim Laufen bei Minusgraden eher kontraproduktiv ist. Und während man im Sommer auch mal gerne ein altgedientes Baumwoll-T-Shirt durchschwitzen kann, sollte man im Winter unbedingt auf ein Funktionsshirt Wert legen. Baumwolle saugt sich mit Schweiß voll, wird dementsprechend feucht und daraufhin kalt. Sehr unangenehm.

Überwindung lohnt sich

Soviel also zum Laufen im Schnee. Klar, das ist anstregender als sonst, weil die Muskeln mehr leisten müssen, um die Beine vom Boden wegzudrücken. Klar, die Luft ist kalt, und man sollte das Tempo-Training vielleicht ein paar Tage verschieben. Das Laufen kostet also ein wenig Überwindung. Aber es ist auch sehr schön. Sagt das mal euren Couch-Potato-Freunden.

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