Zillertaler Alpen (1) – Schönbichler Horn
Als wir 2003 vom Schlegeis-Stausee auf das Schönbichler Horn stiegen, mein Bruder und ich, war der Himmel wolkenlos und der Tag sommerlich. Auf den Höhen lag kein Schnee, der Fels oberhalb der 3000 Meter war warm und trocken, er ließ sich gut greifen. Als wir 2007 auf dem Berliner Höhenweg über das Schönbichler Horn stiegen, zwei Freunde und ich, hatte es bis auf 2400 Meter herunter geschneit. Während wir früh am Morgen auf dem Furtschaglhaus das Pumpernickel mit etwas Schinkel belegten, lagen die Bergkämme in dichtem Nebel. Die Felswand, die auf der anderen Seite hinab in den Zemmgrund führt, war zugeschneit. Beim Abstieg stürzte vor uns ein Mann und fiel etwa 80 Meter den Grat hinab. Der Rettungshelikopter konnte aufgrund des Wetters nicht landen, ein Sanitäter wurde abgeseilt, und der Verunglückte wurde nach Innsbruck ausgeflogen. Er erlitt schwere innere Verletzungen, aber überlebte den Absturz. Als wir 2010 zum dritten Mal über das Schönbichler Horn stiegen, waren der Himmel wolkenlos und die Höhen weiß. Die Überschreitung klappte ohne Probleme.
…

Hochsteller (links) und Olperer (rechts).

Hoher Weißzint, Hochfeiler und Hochferner.

Großer Geiger (vorne) und Tuxer Hauptkamm (hinten) vom Schönbichler Horn.

Hoher Riffler vom Schönbichler Horn.

Größer Mörchner (links) und Großer Löffler (rechts) vom Schönbichler Horn.

Großer Mörchner (Mitte vorne), Großer Löffler (Mitte hinten), Schwarzenstein und Hornspitzen (rechts) vom Schönbichler Horn.

Großer Möseler.

Olperer (links) und Gefrorene-Wand-Spitzen (rechts) von der Berliner Hütte.

Turnerkamp von der Berliner Hütte.
Einen Kommentar schreiben